Jamal al-Khatib – Mein Weg! (Staffel 1)
HINTERGRUND ZUR KAMPAGNE
Jamal al-Khatib beruht auf der Geschichte eines jungen Mannes. Er war auf dem Weg nach Syrien um sich dem sogenannten Islamischen Staat anzuschließen. Auf dem Weg wurde er verhaftet, im Gefängnis hatte er Zeit nachzudenken und verstand, dass er auf dem falschen Weg war. Um andere Jugendliche davor zu bewahren, dieselben Fehler zu begehen startete er gemeinsam mit anderen Jugendlichen, Sozialarbeiter:innen, Islamwisseschafter:innen und Filmemacher:innen die Videoserie Jamal al-Khatib – mein Weg!
Pädagogisches Material zum Projekt

Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachse, die vulnerabel für die Erzählung des sogenannten Islamischen Staates sind oder bereits damit sympathisieren, Multiplikator:innen (über die pädagogischen Materialien)

Ziele: Authentische Gegennarrative zur Erzählung des sogenannten Islamischen Staates zu vermitteln und damit ihre Online-Propaganda zu dekonstruieren, um Jugendliche und junge Erwachsene davon abzuhalten, nach Syrien zu reisen.

Format: Kurzfilme

Messenger: Peer-to-Peer

Ansätze: Gegennarrative, Alternative Narrative, Reframing

Storytelling Elemente: Vermenschlichung, Widerstand, Solidarität von unerwarteter Seite

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Jamal al-Khatib – Meine Welt (Staffel 2)
HINTERGRUND ZUR KAMPAGNE
Die zweite Staffel von Jamal al-Khatib wurde mit der Bundeszentrale für politische Bildung entwickelt. Insgesamt wurden fünf Hauptvideos und mehrere Nebenformate zur Vertiefung der Inhalte publiziert. Da der sogenannte Islamische Staat zu diesem Zeitpunkt bereits militärisch und ideologisch stark geschwächt war, wurde diese Staffel inhaltlich breiter aufgestellt. Die Videos thematisieren und dekonstruieren Versatzstücke dschihadistischer und islamistisch-extremistischer Propaganda. Im Zuge der zweiten Staffel wurden außerdem neuen Online-Ansätze wie z. B. Social-Media-Interventionen entwickelt und erprobt.
Pädagogisches Material zum Projekt 1 (PDF)Pädagogisches Material zum Projekt 2 (PDF)Handreichung zum Projekt (PDF)Wissenschaftliche Begleitforschung zum Projekt (PDF)

Zielgruppen: Jugendliche und junge Erwachsene, die vulnerabel für islamistisch-extremistische Erzählungen sind oder bereits damit sympathisieren, Multiplikator:innen (über die pädagogischen Materialien)

Ziele: Reflexionsprozesse und Diskussionen über Themen anzuregen, zu denen online Inhalte von reaktionären und extremistischen Akteuren dominieren. So werden Alternative Narrative zu extremistischer Propaganda vermittelt, Jugendliche im Umgang mit Konflikten, Kompromissen und Widersprüchen gestärkt und ihre Ambiguitätstoleranz gefördert.

Format: Kurzfilme, Kurzinterviews, Social Media Interventions

Messenger: Peer-to-Peer, Alternative Role Models

Ansätze: Gegennarrative, Alternative Narrative, Reframing

Storytelling Elemente: Vermenschlichung, Innere Autonomie, Widerstand

 

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Jamal al-Khatib – Uiguren, wir vergessen euch nicht!
HINTERGRUND ZUR KAMPAGNE
Bis heute werden über eine Million Uiguren:innen in China unschuldig in Lagern festgehalten und niemand weiß genau, was dort vor sich geht. Diejenigen, die fliehen konnten, berichten von Misshandlungen, Folter und Demütigung. Durch die Veröffentlichung der „China Cables“ erreichten Hinweise über die willkürliche Verfolgung der Uigur:innen in China zum Jahresende 2019 den Mainstream. Aber bereits davor war das Thema auf Social Media riesig, vor allem reaktionäre bis extremistische Akteure griffen das Thema in ihren (Online-) Kampagnen auf, meist eingebettet in ein „Wir gegen die anderen“ Narrativ. Gemeinsam mit der uighurischen Community und dem jüdischen Aktivisten Andrew aus London wurde daher die Videoserie „Uiguren, wir vergessen euch nicht!“ gestartet und Demonstrationen in mehreren Städten im deutschsprachigen Raum organisiert.

Zielgruppen: Jugendliche und junge Erwachsene, die sich für sich gegen den Völkermord an deen Uigur:innen engagieren möchten, interessierte Öffentlichkeit

Ziele: Auf die Situation der Uigur:innen aufmerksam machen und den Diskurs dazu mit einem progressiven, inklusiven Framing zu besetzen. Jugendliche und junge Erwachsene durch konkrete Handlungsmöglichkeiten empowern, sich auf eine progressive Art und Weise für das Thema zu engagieren.

Formate: Vlogs, Kurzinterviews, Online-Offline Verknüpfungen (Demonstrationen, Sticker-Kampagnen)

Messenger: Alternative Role Models

Ansätze: Alternative Narrative, Reframing

Storytelling Elemente: Vermenschlichung, Solidarität von unerwarteter Seite, Widerstand

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Jamal al-Khatib – Srebrenica2020 – das Laute Schweigen  
HINTERGRUND ZUR KAMPAGNE
25 Jahren nach dem Völkermord von Srebrenica startet das Team von Jamal al-Khatib eine neue Videoserie. In sechs Videos werden die Hintergründe dieser Verbrechen unter politisch-bildnerischen Gesichtspunkten aufbereitet. Wie konnte der Völkermord von Srebrenica organisiert und durchgeführt werden? Wie kann es immer wieder geschehen, dass Menschen, die zuvor noch friedlich miteinander gelebt haben, erbitterte Feinde werden und sich sogar gegenseitig töten? Diese Fragen werden in den Videos beantwortet und die Geschichten von Menschen erzählt, die sich den Mechanismen und Manipulationen widersetzt, Verantwortung übernommen und sich geweigert haben zu töten.
Pädagogisches Material zum Projekt (PDF)

Zielgruppen: Jugendliche und junge Erwachsene, die auf eine direkte oder indirekte Art von Völkermorden betroffen sind, Multiplikator:innen (über die pädagogischen Materialien)

Ziele: Die Mechanismen und Manipulationen, die hinter extremistischer Propaganda liegen und Völkermorde ermöglicht haben jugendgerecht aufzubereiten und damit jungen Menschen sowohl online als auch offline eine Diskussionsbasis zu verschaffen.

Formate: Kurzvideos

Messenger: Peer-to-Peer

Ansätze: Alternative Narrative, Reframing

Storytelling Elemente: Vermenschlichung, Begegnungen, Solidarität von Unerwarteter Seite, Widerstand, Innere Autonomie

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Jamal al-Khatib – Chechnya – der Tag an dem ich meine Heimat verlassen musste
HINTERGRUND ZUR KAMPAGNE
Durch gesellschaftliche Transformationsprozesse, wie Flucht oder Migrationsbewegungen, Krieg oder Kolonialisierung, gehen vor allem progressive Anteile der eigenen Herkunftskultur verloren. So wissen viele junge Tschetschen:innen oft nur sehr wenig über ihre eigene Geschichte. In der Videoserie von „Chechnya – Der Tag an dem ich meine Heimat verlassen musste“ von Jamal al-Khatib werden daher zentrale Ereignisse der jüngeren tschetschenischen Geschichte thematisiert: Die Deportationen von Tschetschen:innen durch das Stalinregime 1944 und die darauffolgenden Tschetschenien-Kriege.

Zielgruppen: Jugendliche und junge Erwachsene mit tschetschenischer Migrationsgeschichte

Ziele: Alternative Narrative zu den im Diskurs zur tschetschenischen Geschichte dominierenden Märtyrer-, Krieger-, aber auch Opfernarrativen zu entwickeln und jugendadäquat aufzubereiten und damit gleichzeitig den in der Gesellschaft vorherrschenden rassistischen und kulturalistischen Ressentiments entgegen zu wirken.

Formate: Vlogs, Kurzinterviews, Texttafeln

Messenger: Alternative Role Models

Ansätze: Alternative Narrative, Reframing

Storytelling Elemente: Vermenschlichung, Widerstand

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Jamal al-Khatib - Terror (Staffel 3) 
HINTERGRUND ZUR KAMPAGNE
Wie können wir darüber sprechen, was so sprachlos macht? Diese Frage beschäftigt Pädagog:innen, wenn es um die Aufarbeitung von Terroranschlägen geht. Dass das nicht immer gelingt, zeigen die Anschläge auf Charlie Hebdo im Jahr 2015. In Frankreich, Deutschland und Österreich wurden mehr als 200 Vorfälle in Schulen gemeldet, bei denen Trauerfeiern von Schüler:innen „gestört“ wurden. 2020 erschütterte eine neue Welle von dschihadistischen Anschläge Europa. Das war der Anlass für die dritte Staffel von Jamal al-Khatib, bei der es darum herauszufinden, was Anschläge bei uns auslösen und wie wir verhindern können, dass wir uns durch Gewalt und Terrorspalten lassen.
Pädagogisches Material zum Projekt (PDF)

Zielgruppen: Jugendliche und junge Erwachsene, vor allem im Kontext von Schulen, Multiplikator:innen (über die pädagogischen Materialien)

Ziele: Den Diskurs über Terroranschläge über Alternative Narrative mit einem inklusiven Framing besetzen um damit das Thema in schulischen Settings besprechbar zu machen

Formate: Kurzvideos, Kurzinterviews, Texttafeln, Social Media Interventions

Messenger: Peer-to-Peer, Alternative Role Models

Ansätze: Alternative Narrative, Reframing, Common Ground Ansätze

Storytelling Elemente: Vermenschlichung, Solidarität von unerwarteter Seite

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