Bro&Kontra – Lasst Brüder nicht kämpfen! (Staffel 1)
HINTERGRUND ZUR KAMPAGNE
Die erste Staffel von Bro&Kontra arbeitet die Ereignisse im Ende Juni 2020 auf, als türkisch-ultranationalistisch orientierte Jugendliche und junge Erwachsene eine kurdische Demonstration gegen Gewalt an Frauen in Favoriten angriffen. Auf Social Media wurden diese Angriffe über Rechtfertigungsnarrative weiter befeuert, die Folge war eine komplette Eskalation über mehrere Tage hinweg. Warum waren die Jugendlichen da? Wie kam es zu dieser Gewalt? Was muss passieren, um eine solche Eskalationen zukünftig zu verhindern? In insgesamt vier Videos mit dem Titel #LasstBrüderNichtKämpfen erzählten Atilla, Cengiz und Mert ihre Geschichte und geben Antworten darauf, wie man sich der Anziehungskraft von Gruppendruck entziehen kann.
Zielgruppen: Jugendliche und junge Erwachsene mit türkischer bzw. kurdischer Migrationsgeschichte, Multiplikator:innen (über die pädagogischen Materialien), interessierte Öffentlichkeit
Ziele: Das Aufbrechen von reaktionären Geschlechterrollen, die Stärkung einer Inneren Autonomie, ein Handeln und Denken geleitet von eigenen Werten und damit verbundener Resilienz gegenüber Gruppendruck und gewaltlegitimierender Rechtfertigungserzählungen.
Formate: Kurzvideos
Messenger: Peer-to-Peer
Ansätze: Alternative Narrative, Reframing, Common Ground Ansätze
Storytelling Elemente: Vermenschlichung, Begegnungen, Innere Autonomie
Pädagogisches Paket einbetten:


















