Mein Kopf- mein Kopftuch - meine Entscheidungen
HINTERGRUND ZUR KAMPAGNE
Das Projekt „Mein Kopf – Mein Kopftuch – Meine Entscheidungen“ ging auf die Initiative einer jungen muslimischen Frau zurück, die im Rahmen einer Bildungsmaßnahme wiederholt Diskriminierung bei der Lehrstellensuche aufgrund ihres Kopftuchs erlebt hatte. Diese Erfahrungen von Alltagsrassismus und strukturellem Druck führten dazu, dass sie ihre Perspektive öffentlich machen wollte. Dazu hat sie sich Unterstützung von einer Sozialpädagogin, Filmemacherinnen und weiteren junge Frauen geholt. In gemeinsamen Ankertreffen mit jungen Frauen mit und ohne Kopftuch wurde sichtbar, dass sie in Schule, Arbeitswelt, Familie und Community mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert sind. Das Kopftuch fungierte dabei immer wieder als Projektionsfläche für gesellschaftliche Bewertungen, hinter denen Fragen nach Selbstbestimmung und Gleichstellung standen. Mit den Leitsatz “Wir wollen uns nicht mehr rechtfertigen, wir wollen unsere Geschichte erzählen” entstand der Kurzfilm. Im Zentrum standen ihre biografischen Geschichten und ihre Selbstwahrnehmung – unabhängig davon, ob und wie sie ein Kopftuch tragen.
Zielgruppe: junge (muslimische) Frauen* und alle die sich für ihre Perspektiven interessieren
Ziele: Ziel ist die Perspektiven junger muslimischer Frauen* eine Bühne zu geben, ihre Lebensrealitäten aus einer intersektionalen Perspektive in den Blick zu nehmen und ihre eigene Anliegen und Forderungen und machten ihre Erfahrungen hör- und sichtbarer zu machen
Format: Kurzfilm, Online&Offline-Verknüpfungen (Filmvorführungen)
Messenger: Peer-to-Peer
Ansätze: Alternative Erzählungen
Storytelling Elemente: Widerstand, Innere Autonomie, Vermenschlichung












